In den Weihnachtsferien standen einige Familienbesuche an: fünf Bundesländer in Österreich mussten durchquert werden und auch ein Thermen-Kurztrip nach Deutschland stand am Programm. Nach nun genau einem Monat XPENG G6 Performance sind deshalb nun bereits knapp 3000km auf dem Tacho 😲 In den nächsten Monaten müssen wir definitiv etwas weniger fahren, nachdem das Leasing auf 15000km/Jahr läuft… 🫠

In den gesammelten Kilometern wurde ich wieder um zahlreiche Erfahrungen reicher, wie z.B. das Fahrverhalten und Ladegeschwindigkeiten bei winterlichen Verhältnissen, aber auch den doch relativ hohen Verbrauch des Wagens bei niedrigen Temperaturen – und das bei gemäßigter Geschwindigkeit. Hier bin ich immer noch nicht sicher, ob es an der Akkuheizung liegt, oder ob die Verbrauchsanzeige “Seit dem Start” nicht korrekt dargestellt wird, oder einfach das Wetter dieses Mal mehr eine Rolle gespielt hat (Wind, Minusgrade, etc.).
Bevor es losgeht, nochmal kurz den Reifendruck kontrollieren:

Beim Ausparken in der Garage dann gleich mal folgendes Bild:

Offenbar hängt sich beim Infotainmentsystem der Zugriff auf den Kamerastream manchmal auf. In den letzten 3000 Kilometern ist dies insgesamt zwei Mal passiert. Es funktioniert dabei keine Kamera – also keine 360° Ansicht und auch die Rückfahrkamera zeigt keine Bilder. Der digitale Innenrückspiegel ist davon zwar nicht betroffen, aber dieser ist zum Ausparken jetzt weniger geeignet. Zum Glück gibt es noch Außenspiegel und nicht wie bei manchen Herstellern Außenkameras statt Spiegel (wie auch z.B. bei manchen Varianten des Hyundai IONIQ 5).
Um den Fehler zu beheben reicht es das Infotainmentsystem neu zu starten, indem man die beiden Lenkradtasten zur Sprachaktivierung und Stummschalttaste gleichzeitig gedrückt hält. Der Bildschirm wird dann schwarz und nach einer Weile sollte das System neu starten. Bei mir tat sich aber erst etwas, nachdem ich aus dem Auto ausgestiegen bin und den Wagen abgeschlossen habe. Vielleicht habe ich auch nicht lang genug gewartet, aber nach dem Zusperren und wieder einsteigen, begrüßte einen das “X”-Logo beim Reboot sofort.

Ansonsten hatte ich während der Fahrt auch einmal ein kurzes Flackern/Ausfall des Dashboards (das kleine Display vorne), wie auch von manch anderen Fahrern aus der Xpeng-Community berichtet. Zeitgleich soll hier auch LCC bzw. die Fahrassistenz ausfallen, ich schätze ich hatte diese zu dem Zeitpunkt nicht aktiv.
Vor dem Start der längeren Fahrten kam zum Glück über das Forum eine Meldung herein, dass bei jemandem die Scheibenwischanlage gefroren war. Also gleich mal checken… und siehe da, es war bei Auslieferung so gut wie kein Mittel in der Anlage (nach ein paar Mal probieren war die Füllstandsanzeige gleich leer) und wer weiß, ob es nicht auch ohne Frostschutz war… Somit habe ich dies gleich voll nachgefüllt:

Los geht es nun, vollgepackt mit mehr als sieben Sachen…

Leider habe ich bei der Abfahrt am 22.12.2025 diesmal irgendwie verabsäumt, SOC und Kilometerstand zu notieren bzw. CarScanner zu starten, sondern erst während der Fahrt.
Aufgrund der hohen Ladegeschwindigkeiten hat sich generell im Vergleich zum IONIQ 5 auch meine Ladestrategie verändert. Anstatt noch zu schauen (also extra wo hinfahren, da ich daheim ja nicht laden kann), dass ich möglichst voll geladen bei längeren Strecken losfahre, ist mir das inzwischen egal… und irgendjemand muss sowieso nach spätestens 1h Fahrzeit schon wieder aufs WC, weshalb eine kurze Ladepause gleich zu Beginn auch praktisch ist.
HPC Ladung bei IONITY (HYC400) Ybbs/Donau
Auf der Strecke von Tulln mit kleinem Umweg über Fels am Wagram Richtung Oberösterreich nach Bad Hall musste somit nach ca. 1h10min Fahrzeit und 112km Strecke bereits nachgeladen werden. Ich habe die IONITY “Bergland Center” Ladestation bei Ybbs an der Donau vorab ausgesucht, da diese alpitronic HYC400 Station mit 400kW bzw. 500A (bzw. sogar bis zu 600 Ampere) angegeben ist und ich dort die Ladegeschwindigkeit testen wollte – und ich wurde nicht enttäuscht.


Angekommen mit 11% SOC (Strecke 86km seit Fels am Wagram mit 51min Fahrzeit und 24,9 kWh/100km Verbrauch laut Anzeige) bei einer Außentemperatur von 5°C startete der Ladevorgang gleich relativ zügig bis hin zu 365 kW Peak bei bereits 23% SOC nach nur 2,5min Ladezeit. Ein Wahnsinn bei diesen Temperaturen. Bis 80% SOC lag der Durchschnitt der Ladeleistung bei sagenhaften 290 kW. Der Akku war auch halbwegs gut vorgeheizt (min 17°C, max 19°C beim Start des Ladevorgangs). Aber da geht noch etwas, wie wir später bei der Rückfahrt sehen werden.


Laut XPENG-App wurden an diesem Tag 214,2km gefahren, gesamt 55,6 kWh verbraucht und im Durchschnitt 80,9 km/h gefahren. Der durchschnittliche Verbrauch liegt somit für diese Autobahnstrecken bei 24,4 kWh/100km und ist für die Größe des Wagens ein sehr passabler Wert. Die App zeigt für diesen Tag auch noch einen (Durchschnitts-?) Wert für die Außentemperatur von 4,2°C an.
Kurztrip nach Bad Schallerbach
Am darauffolgenden Tag gönnten wir uns eine “Auszeit” in meiner Lieblings-Therme Bad Schallerbach. Die Strecke von Bad Hall zur Therme war 47,4km in 36min Fahrzeit (79km/h Schnitt). Der SOC reduzierte sich von 77% auf 64% bei 1°C bis 3°C Außentemperatur. Das integrierte Navi und die dynamische Reichweitenanzeige schätzten die Ankunft relativ exakt ein (63% SOC und Rest von 215km, ich kam mit 222km Restanzeige an). Das Display zeigte einen Verbrauch von 23,4 kWh/100km an. Rechnet man aber den SOC-Wert aus, lag der Verbrauch eigentlich bei 21,9 kWh/100km (80kWh netto *0.77 – 80*0.64 = 10,40kWh Verbrauch).

Nach einem ganzen Tag in der Therme mit aktiviertem Wächtermodus, lag der SOC nun nur mehr bei 61% bei der Rückfahrt nach Bad Hall.




Auf nach Kärnten
Am 25.12. ging es nun bei sonnigen Verhältnissen aber kühlen Temperaturen (-1°C) los nach Kärnten, weitere Verwandtschaft besuchen.

Es war geplant eine 400 kW Ladestation in Spielberg anzufahren, wir mussten aber dazwischen nochmal eine kurze WC-Pause an einer Raststation am Weg (bei 22% SOC, Kilometerstand 1493) einlegen – daher lief wohl auch die Akku-Vortemperierung nicht wie geplant durch. Bei der Smatrics/EnBW-Ladestation sind wir mit 9% Ladestand angekommen (Kilometerstand 1529).


Der Akku war nicht optimal temperiert – Min 16°C, Max 21°C, somit ist wohl nicht mit der vollen Ladeleistung zu rechnen. Der Ladepark war außerdem auch halbwegs gut besucht und von den sechs Ladesäulen, waren fünf belegt, also jeweils mit einem Auto. Somit war eventuell auch die Leistung des Netzanschlusses begrenzt. Jedenfalls lud der XPENG G6 immerhin mit 290kW im Peak und das dafür sogar nahezu durchgehend bis zum Schluss. Im Schnitt lag die Ladeleistung von 9% bis 85% bei 260kW. Die folgenden Fotos sind von der Ladekurve – bzw. wohl eher “Ladelinie” – an der HYC400 Station:
Während der Ladezeit habe ich auch ein paar Fotos mit meiner Wärmebildkamera (eine kleine fürs Handy, InfiRay P2 Pro) erstellt. Ich wollte hier weniger die Temperaturen an sich messen, sondern erkennen, welche Teile warm werden am Auto. Bzgl. der Temperaturanzeigen dieser Wärmebildkameras hier noch guter Input aus der Xpeng-Community.
Angekommen sind wir bei einem Kilometerstand von 1631km und einem SOC von 57%. Das Display zeigte für die letzte Teilstrecke von 138,6km eine Zeit von 1h30min und einen Verbrauch von 24,8kWh/100km, wobei ich zu diesem Zeitpunkt den angezeigten Verbrauchswerten schon immer weniger vertraue. Dies deshalb, weil die Anzeige “Seit dem Start” im Display zwar die Werte anscheinend zurücksetzt, aber schon nach kurzer Fahrt dann irgendwie die durchschnittlichen Verbrauchswerte der letzten Fahrt übernimmt. Zumindest wirkt es in den meisten Fällen so — abgestellt mit 24,8kWh/100km Verbrauch, am nächsten Morgen schon nach 100m Fahrt wieder die 24,8kWh/100km in der Anzeige??
Zurück nach Hause

Hier sieht man auch gut, dass trotz winterlichem Wetter bei einem Ladestand von 100% 337km Reichweite prognostiziert werden. Das ist bei längeren Autobahnstrecken für diese Fahrzeuggröße ein ganz guter Wert. Aber das soll sich in den späteren Tagen noch ändern und der Verbrauch stieg stark an, obwohl ansonsten der Fahrstil gleich blieb. Natürlich waren es auch andere Strecken später, teilweise starker Gegenwind und auch tiefere Temperaturen und ich vermute, dass hier auch die Akkuheizung eine größere Rolle spielt, da ich seither nicht mehr unter 27-30kWh/100km gekommen bin – zumindest laut Anzeige im Display.
Wir fuhren in Kärnten dann bei einem Kilometerstand von 1699 und einem SOC von 89% ab. Das Display zeigte bereits nach 200m einen Verbrauch von 24,6kWh/100km – unmöglich, da es auch bergab ging und auch die Heizung nicht aktiv war. Bei 63% SOC machten wir einen kurzen Zwischenstopp irgendwo ganz spontan am Heimweg, um uns die Beine zu vertreten und das schöne Wetter zu genießen. Die Wochen davor war eigentlich so gut wie nie Sonne und es tat gut wieder mehr blauen Himmel zu sehen.
Weiter ging es dann zur geplanten IONITY Ladestation bei Wiener Neustadt. Angekommen mit 13% SOC und 17°C/22°C (Min/Max) Akkutemperatur bei 4°C Außentemperatur erwartete ich doch eher hohe Ladeleistungen an dieser IONITY Station. Dennoch lag der Peak nur bei maximal ca. 290kW wie auch schon an der letzten HYC400 Station in Spielberg. An der Akkutemperatur lag es wohl eher nicht, ich vermute, dass der Ladepark auch hier wieder gedrosselt hat, nachdem doch auch ein paar andere E-Autos vor Ort waren. Die HYC400 in Ybbs/Donau war bei ähnlicher Akku-Temperatur viel flotter unterwegs.
Apropos Ladepark.
Es gibt dort neben den IONITY Stationen (max 400kW) auch Electra (max 300kW) Stationen (die inzwischen sogar überdacht sind und SOC und Ladegeschwindigkeit anzeigen – schön zum Angeben, haha :D) oder auch einen Tesla Supercharger Standort und EVN Ladestationen, weitere HPC Stationen bei der JET Tankstelle und auch dem Billa Supermarkt. Etwas vermisse ich aber direkt vor Ort WC-Anlagen – die vermutlich in dieser Reload24 Raststätte oder der JET Tankstelle wären, aber das war mir dann für die kurze Aufenthaltsdauer auch zu weit.


Auch hier wieder die ähnliche Ladekurve wie zuvor an der anderen HYC400 Station in Spielberg. Bei 80% wird noch mit 178kW geladen, ab ca. 84% bricht es dann auf 132kW ein. Ein guter Zeitpunkt um abzubrechen und weiter zu fahren.
Die Strecke der Heimfahrt betrug 267km, gefahren in 2h55min bei einem durchschnittlichen Verbrauch (laut Anzeige) von 24,3 kWh/100km.
Ausflug nach Deutschland
Um dem Weihnachtsstress nochmal zu entfliehen und ein paar Tage Erholung zu suchen (und nochmal eine längere Strecke mit HPC Ladungen dokumentieren zu können, haha :D) ging es dann am 1. Jänner frühmorgens auf von Tulln nach Bad Füssing, insgesamt laut Google Maps ca. 264km Strecke. Sollte theoretisch bei 100% Akku in einem Durchgang möglich sein, aber mein SOC bei Abfahrt lag bei 42% (Akkutemperatur 4°C/5°C), weshalb wieder die IONITY Ladestation in Ybbs/Donau eingeplant wurde. Passt auch perfekt zum stündlichen WC-Gang 😀 Aber die WC-Pause sollte anders kommen.
Allein auf weiter Flur in Ybbs am 1. Jänner am frühen Morgen. Kein Mensch weit und breit. Aber leider auch kein WC. McDonald’s hat nicht geöffnet am Feiertag (bzw. erst ab Mittag). Was tut man/frau dann eigentlich? Sind die Planer von derartigen Ladeparks noch nie elektrisch unterwegs gewesen? Ich denke in dem Fall hat man sich auf McDonald’s als Infrastruktur verlassen, aber es könnte auch besser gehen bei größeren Ladeparks.
Angekommen sind wir bei IONITY mit 7% verfügbarer Akkukapazität. Das Vortemperieren hat den Akku in der gefahrenen Zeit von 55min auf 16°/19°C auf einer Strecke von 85km erwärmt. Noch nicht die ideale Temperatur für den Akku, aber ausreichend für hohe Ladegeschwindigkeiten. Die Außentemperatur lag bei -1°C am Zielort (Abfahrt war in der Garage mit 5°C).
Der Verbrauch für diese Autobahnstrecke lag bei 30,8 kWh/100km (abgelesen am Display “Seit dem Start”), obwohl ich nicht wirklich anders gefahren bin als die Strecken bisher. Andererseits ging es auch die meiste Zeit leicht bergauf laut Höhenprofil des Goingelectric.de Routenplaners und es war relativ windig noch dazu.

Nun zur Ladekurve. Die war wieder ein Traum bei diesem Auto. Obwohl ich in der Vergangenheit recht häufig an verschiedenen Alpitronic HYC400 geladen habe, die HYC400 IONITY-Station in Ybbs war bisher am performantesten. Wo die anderen maximal bei 290kW drosselten (aus welchen Gründen auch immer – Akkutemp, Netzlast, etc.), erreichte ich hier wieder mehr als 300kW, nämlich maximal 361kW Peak. Von 7% bis 86% war wieder ein Schnitt von 277kW möglich. Ab 84% ist wieder der gleiche Einbruch in der Ladekurve zu verzeichnen (auf 132kW runter), wie bisher beobachtet und ich steckte danach wieder ab. In ca. 17min wurden 71,62 kWh nachgeladen (inkl. Ladeverluste), wobei der Hub von 7% auf 80% bereits nach 14min erreicht wurde.
Die Akkutemperatur bei 86% SOC lag dann bei 39°C/45°C – ein ziemlicher Anstieg und man sieht hier gut, dass das Kühlsystem bei den hohen Ladegeschwindigkeiten einiges an Leistung aufbringen muss.
Das Navi prognostizierte einen SOC von 28% bei Ankunft am Ziel für die restliche Strecke von 162km (1h33min Fahrzeit). Das Navi ist mit der Ladeplanung definitiv besser als bei Hyundai, aber XPENG hat hier noch einiges an Verbesserungsbedarf – ich musste während der Fahrt doch einige Mal deswegen fluchen, weil plötzlich andere Ladestationen eingeplant wurden als ich ursprünglich vorgesehen hatte.



Zwischenzeitlich gab es in Bad Füssing nur einige kürzere Fahrten zum Einkaufen bzw. vom Apartment zur Therme. Hier war wieder zu beobachten, dass der hohe Verbrauch laut Anzeige im Display einfach nicht herunterging, obwohl ich die Kurzstrecken sogar ohne Heizung gefahren bin.
| Datum | Verbrauch | Gefahrene Kilometer | Durchschnitts-geschwindigkeit | Temperatur lt App | Anmerkungen |
| 1.1.2026 | 29,6 kWh/100km | 245 | 94,6 km/h | -0,1°C | Gesamtenergieverbrauch: 73,5 kWh Fahrt + 1,5 kWh Parken (lt App). Tag der Anreise nach Deutschland. |
| 2.1.2026 | 28,2 kWh/100km | 13,1 | 30,7 km/h | 3,6°C | 2,8 kWh Fahrt + 4,3 kWh Parken (XGuard immer aktiv) |
| 3.1.2026 | 28,0 kWh/100km | 5,1 | 20,2 km/h | 0,8°C | 1,1 kWh Fahrt + 4,4 kWh Parken (wiederum XGuard aktiv) – hier finde ich merkt man deutlich, dass die Anzeige “Seit dem Start” verwirrend ist. Warum werden 28kWh/100km dargestellt? Rechnerisch komme ich weder mit den 1,1kWh oder summiert 5,5kWh für den Tag auf diesen Wert. Was wird hier im Verbrauch noch mitgerechnet? Vermutlich noch andere Standby-Zeiten, aber der Verbrauch für die Fahrt an sich kann somit nicht für Vergleiche mit anderen am Display bei XPENG abgelesen werden. |
| 4.1.2026 | 27,8 kWh/100km | 1,9 | 15,8 km/h | 1,6°C | 0,5 kWh Fahrt + 4,4 kWh Parken |
| 5.1.2026 | 27,5 kWh/100km | 281,6 | 95,6 km/h | -4,2°C | 74,1 kWh Fahrt + 6,5 kWh Parken (Heimfahrt) |
Heimweg nach Österreich – Ladepeak 378kW
Vor dem Heimweg am 5.1. ging es noch kurz zu DM und Lidl – wenn man schon in Deutschland ist, muss man auch die weitaus günstigeren Einkaufspreise nutzen. In Deutschland sind wir bei 72% SOC losgefahren und es hatte -7°C Außentemperatur. Der Akku war hierfür vergleichsweise “warm” mit 4°C/6°C (Min/Max). Nachdem wir am Heimweg noch zu IKEA in Linz/Haid gefahren sind konnte ich das Navi nicht zum Vorheizen des Akkus nutzen, sondern aktivierte diese Funktion über den manuellen Button – yeah! Das hatte mein 2021er IONIQ 5 leider nicht und man musste immer einen HPC Charger auswählen, auch wenn man ein anderes Ziel hatte.
Nach 95,2km und 59min Fahrzeit kamen wir bei IKEA mit 38% SOC an. Das Display zeigte einen Verbrauch von 27,9 kWh/100km an.

Interessant war beim Parken bei IKEA aber folgendes – hat der XPENG während des Parkens den Akku weiter vorgeheizt? Im Auto war jedenfalls niemand und wir waren weit davon entfernt.


Es waren noch 76km bis zu unserem alten Bekannten, der IONITY-Ladestation in Ybbs. Diese dürfte für die Strecken ziemlich gut gelegen sein, da es sich anscheinend immer wieder gut ausging, dort mit ungefähr 10% SOC anzukommen. Laut Navi mit 7% geschätzt – effektiv dann aber wirklich mit 10% angekommen für die 76,6km in 47min bei 27,5 kWh/100km (laut Display). Hier hatte es dann auch -4°C Außentemperatur und der Akku war auf 17°/23°C (Min/Max) vorgeheizt. Im Ladepark nuckelten noch ein VW ID4 GTX und Polestar 2, aber ansonsten war niemand hier bei IONITY (der Parkplatz von McDonald’s war dafür voll, somit auch ein WC verfügbar, yay).


Wie man an der folgenden Ladekurve erkennen kann, waren es diesmal super Verhältnisse für ein performantes Laden mit einem Peak von 378kW – das Maximum das ich bisher bei meinem G6 erlebt habe. Theoretisch sollten aber bis zu 390 kW bei 600A (mit dem 650V Akkupack des G6) möglich sein, aber diesem Wert waren wir hier schon ziemlich nahe. Ich schätze, wäre die minimale Akkutemperatur näher den 20°C gelegen, wär sich hier vermutlich ein noch höherer Peak ausgegangen. Sorry für die dreckigen Display-Fotos, nächstes Mal mit Taschentuch abwischen 🙂
Wie zuvor schon häufiger an HYC400 Stationen bemerkt, lädt auch hier der G6 bei 80% noch mit 179kW(!), sackt dann bei ca. 84% nochmal etwas auf ~130kW herum ab, um anschließend bei 89% nochmal einen Dip auf 87kW zu machen. Spätestens ab hier macht es dann keinen Sinn mehr länger stehen zu bleiben (zumindest nicht mit einem Minutentarif). Es wurden in knapp 16,5min wieder 72,42kWh in den Akku gepumpt. Der Durchschnitt von 295 kW von 9-80% ist auch unvergleichbar. Wenn ich meine alten Blogbeiträge mit dem IONIQ 5 so ansehe, wie der im Winter seine mögliche Ladeleistung nie erreicht hat….

Nachdem der G6 die Verbrauchswerte während des Ladens nicht zurückgesetzt hat (das Auto war weiterhin aktiv im P-Modus), lag der Verbrauch für die Teilstrecke vom IKEA Haid/Ansfelden bis nach Hause bei 27,1 kWh/100km für 180,6km in 1h48min.
Verbrauch / Kosten der Reise
Insgesamt sind wir zwischen 22.12. und 5.1. ca. 1579km gefahren. Die Gesamt(lade)kosten belaufen sich für diese Strecke auf ca. 92 Euro, wobei noch die beiden Werte für IONITY Ybbs fehlen, da diese bisher nicht abgerechnet wurden. Rechnet man ca. 10 Euro pro Ladung dazu, kommt man auf ca. 122 Euro, also ~7,7 €/100km. Dies entspricht einem Äquivalent von ca. 5,1l/100km Diesel bei 1,50 €/Liter. Für eine Performance-Variante mit über 350kW Motorleistung doch ein recht passabler Wert.

Der Tag danach war auch bereits wieder verplant mit dem Fahrsicherheitstraining beim ÖAMTC Teesdorf. Mehr dazu aber ein anderes Mal 🙂




























































































